Eine starke Stimme für Brandenburg – Die IHK Potsdam in Brüssel

Foto: Adobe Stock / Ludmila Smite

ANZEIGE – In Brüssel gilt’s: Dort werden die Regeln festgelegt, die später über Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftschancen in der Mark entscheiden. Die Kammer sorgt dafür, dass die regionale Wirtschaft gehört wird und EU‑Regeln nicht belasten, sondern Chancen schaffen.

Europa prägt den wirtschaftlichen Alltag in Brandenburg stärker als jeder andere politische Raum. Genau deshalb ist die IHK Potsdam vor Ort und bringt die Perspektive der regionalen Wirtschaft in politische Prozesse ein. Viele Regelungen, die in den EU-Institutionen entstehen, entfalten ihre Wirkungen in den Betrieben oft mit erheblichem organisatorischem Aufwand.

Dr. Christian Herzog – Foto: IHK Potsdam/ Stefan Specht

Dr. Christian Herzog, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, erläutert: „Ein gutes Gesetz ist kein Selbstzweck, es sollte vielmehr eine konkrete Lösung sein. Unseren Unternehmen fehlt bei EU-Gesetzen oft der Fokus auf ihre Realität. Deshalb ist es für uns als IHK Potsdam so wichtig, in Brüssel mit am Tisch zu sitzen und den Brandenburger Blick einzubringen. Wir sorgen dafür, dass Brandenburgs Wirtschaft nicht nur betroffen ist, sondern gehört wird.“

Früh erkennen, bevor Entscheidungen fallen

Die IHK Potsdam arbeitet in Brüssel eng mit der Brandenburger Landesvertretung zusammen und steht im Austausch mit Landesregierung, EU-Abgeordneten und wirtschaftsrelevanten Institutionen. Dadurch können Gesetzgebungsvorhaben und deren Wirkung wesentlich früher eingeordnet werden.

Dieses Vorgehen wirkt wie ein Frühwarnsystem: Komplexe EU-Vorhaben, etwa zu Lieferketten, Berichts- oder Nachhaltigkeitspflichten, können identifiziert werden, bevor sie in der nationalen Umsetzung für zusätzliche Belastungen sorgen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist Transparenz über zukünftige Regulierungen essenziell.

Europa bietet Chancen – aber nur mit praxistauglichen Regeln

Der europäische Binnenmarkt bleibt einer der größten Wachstumstreiber für Brandenburger Unternehmen. Dafür braucht es einheitliche Standards, effiziente Verfahren und weniger Bürokratie. Genau darauf zielt die Arbeit der IHK Potsdam ab: Die Belange der kleinen und mittleren Unternehmen müssen in Brüssel von Anfang an mitgedacht werden, damit neue Gesetze KMU nicht überfordern, sondern unterstützen.

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