Ein Atelier für ihren Traum

ANZEIGE – Silvana Mielke aus Brandenburg an der Havel wusste schon als Kind, wohin ihr Weg führen soll: ins Friseurhandwerk. Die Grundlage für diesen Weg legte sie mit dem Meistertitel, den sie an der Meisterschule des Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH) in Götz erwarb. Heute ist die 43-jährige Friseurmeisterin und führt seit Oktober ihr eigenes „Hair & Beauty Atelier“. Im Interview spricht sie über ihren Kindheitstraum, den Schritt in die Selbstständigkeit, Verantwortung und darüber, warum ihr Beruf weit mehr ist als Haareschneiden.

Wie hat Ihr Weg ins Handwerk begonnen?
Schon als Kind wusste ich, dass ich Friseurin werden möchte. Das war immer mein Traum, und bis heute ist es genau der Beruf, der mir Freude macht.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf besonders?
Ich mag die kreative Arbeit, die Nähe zu Menschen und die Abwechslung. Jeder Kopf ist anders, jede Kundin und jeder Kunde bringt eigene Wünsche mit. Besonders schön ist es, wenn Menschen den Salon zufrieden verlassen und ich ihnen mit meiner Arbeit ein Lächeln schenken konnte.

Was hat Sie motiviert, den Meistertitel zu erwerben?
Ich wollte mich fachlich weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen und unabhängiger arbeiten. Der Meistertitel war für mich ein wichtiger Schritt, um eigene Ideen umzusetzen und meine beruflichen Pläne voranzubringen.

Was macht für Sie eine gute Handwerksmeisterin aus?
Eine gute Handwerksmeisterin braucht Fachwissen, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein. Genauso wichtig sind Respekt im Umgang mit Menschen, ein gutes Gespür für Situationen und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

Das Werkzeug, auf das Sie nicht verzichten können?
Schere und Kamm gehören natürlich dazu. Genauso wichtig ist für mich aber ein gutes Netzwerk aus Dienstleistern und Partnern, das mich dabei unterstützt, die Vielfalt meines Berufs professionell umzusetzen.

Der häufigste Irrtum über Ihren Beruf?
Dass es nur ums Haareschneiden geht. Tatsächlich braucht dieser Beruf viel Fachwissen, moderne Techniken, Kreativität, Beratungskompetenz und ein gutes Gespür für Menschen.

Was bedeutet Handwerk für Sie?
Ehrliche Arbeit mit sichtbarem Ergebnis, gemacht von Menschen, die ihr Können, ihre Erfahrung und ihre Persönlichkeit einbringen.

Mit dem Meistertitel in der Hand: Welche Pläne haben Sie?
Seit Oktober führe ich mein eigenes Geschäft in Brandenburg an der Havel und baue es Schritt für Schritt weiter auf. Mein Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen und später auch die nächste Generation im Friseurhandwerk zu fördern.

Welche Rolle spielen neue Technologien oder KI in Ihrem Handwerk?
Technologien können unterstützen, etwa bei Organisation, Planung oder Inspiration. Sie ersetzen aber nicht das handwerkliche Können, das Gespür für Menschen und die persönliche Beratung im Salon.

Was ist der schönste Moment in Ihrem Arbeitsalltag?
Wenn Kundinnen und Kunden zufrieden sind und mit einem Lächeln aus dem Salon gehen. Schön ist auch zu sehen, wie mein Unternehmen wächst, bekannter wird und sich ein gutes Image aufbaut. Das ist ein großes Kompliment für meine Arbeit.

Ihr Beruf in drei Worten?
Kreativ. Persönlich. Vielseitig.

www.hwk-potsdam.de