ANZEIGE – Wer in Potsdam mit der Weißen Flotte an Bord geht, erlebt ein Gefühl der Entschleunigung. Das wiederbelebte Wassertaxi der Weißen Flotte und das historische Dampfschiff „Gustav“ stehen für eine neue Lust am langsamen Reisen und für einen Geschäftsführer, der frischen Wind in die Potsdamer Schifffahrt bringt: Maximilian Möwert-Schulz.
Nach rund drei Jahren Pause verbindet das Wassertaxi seit Christi Himmelfahrt wieder die schönsten Orte entlang der Havel. Das auffällige gelbe Schiff mit Cabrio-Dach startet an der Langen Brücke am Potsdamer Hauptbahnhof und fährt von dort aus sieben Stationen an. Die Route liest sich wie eine kleine Postkartenreise durch die Region: Schloss Babelsberg, die berühmte Glienicker Brücke, die Heilandskirche in Sacrow, die Pfaueninsel, Cecilienhof oder die Schiffbauergasse mit dem Hans Otto Theater. Wer möchte, steigt nur für eine kurze Etappe ein, andere machen daraus einen ganzen Tagesausflug bis nach Berlin. Gerade diese Freiheit macht den Reiz des Wassertaxis aus. Es ist kein hektischer Nahverkehr, sondern eine Einladung, die Landschaft wieder bewusst wahrzunehmen. Radfahrer, Spaziergänger, Touristen und Einheimische teilen sich das Schiff und entdecken Potsdam aus einer Perspektive, die vom Ufer aus verborgen bleibt. Dass das Wassertaxi nach schwierigen Jahren mit Personalmangel und Betriebspausen nun zurückkehrt, ist auch ein Signal:
Der Wassertourismus boomt.
Dafür sorgt maßgeblich Maximilian Möwert-Schulz, der inzwischen als Geschäftsführer der Weißen Flotte Potsdam Verantwortung übernommen hat. Der junge Unternehmer gilt als ideenreich, pragmatisch und nah an seinen Gästen. Mit viel Engagement hat er die Rückkehr des Wassertaxis auf den Weg gebracht und setzt gleichzeitig auf neue Erlebnisse, die klassische Schifffahrt mit Kultur und Atmosphäre verbinden. Wie gut das funktionieren kann, zeigt das Dampfschiff „Gustav“. Wenn der historische Dampfer am Abend gemächlich über die Havel gleitet, wirkt die Havel rund um Potsdam plötzlich wie ein kleines Stück Mississippi. Besonders bei den beliebten River-Blues-Fahrten entsteht eine fast magische Stimmung. Während draußen die Uferlandschaft im Abendlicht vorbeizieht und sich der Vollmond im Wasser spiegelt, spielt an Bord die River Blues Band Klassiker von den Rolling Stones, den Blues Brothers oder Elton John.
Für viele Gäste ist diese Kombination aus Dampfschiffromantik, Konzert und Sonnenuntergang wie ein Kurzurlaub mitten in der Woche. Die Musik passt dabei perfekt zur entschleunigten Bewegung des alten Schiffes. Man sitzt an Deck, hört „Route 66“ oder „Sweet Home Chicago“ und vergisst für einige Stunden den Alltag. Auch hier setzt Maximilian Möwert-Schulz auf Kontinuität und neue Ideen zugleich. „Wegen der großen Nachfrage haben wir die Blues-Abende mehrfach ins Fahrtenprogramm aufgenommen. Gleichzeitig präsentieren wir auch neue Bands und neue Formate“, verrät der Geschäftsführer, der im letzten Jahr den Dampfer Gustav wieder auf Fahrt gebracht hat. „Ich denke, die moderne Ausflugsschifffahrt muss mehr sein als reine Beförderung. Es geht um Erlebnisse, Erinnerungen und das besondere Gefühl, für einen Moment langsamer zu leben.“ So wird die Havel wieder zu dem, was sie immer war: ein Ort zum Durchatmen. Und Potsdams Schiffe zeigen, dass Entschleunigung manchmal die schönste Form des Reisens ist.
www.potsdamer-wassertaxi.de
www.dampfschiff-gustav.de
www.schifffahrt-in-potsdam.de
