Eine rauschende Ballnacht

Foto: Mike Auerbach

Rund 500 bestens gelaunte Gäste feierten am 17. Februar im Potsdamer Kongresshotel am Templiner See den 21. BRANDENBURG-BALL. Viele Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft verbrachten einen stimmungsvollen Abend mit zahlreichen kulinarischen und kulturellen Highlights.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hatte als Schirmherr zum Ball-Ereignis des Jahres geladen: „Die Brandenburg Bälle sind nicht nur Abende, an denen man tanzt und etwas trinkt, sondern auch Abende, an denen man ins Gespräch kommt, sich vernetzt, versucht, die Kräfte zu bündeln. Der BRANDENBURG-BALL ist eine gute Tradition in unserem Land, ein Stück unseres gesellschaftlichen Lebens.“ Auch die Finanzministerin des Landes, Katrin Lange, freute sich, dabei zu sein: „Der BRANDENBURG-BALL bietet die wunderbare Möglichkeit, mal abseits vom politischen Alltag gute Gespräche zu führen. Mir hat die stimmungsvolle Atmosphäre wieder gefallen.“ Zu den weiteren prominenten Gästen zählten u. a. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie Brandenburg, Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert, der Schauspieler und Theaterleiter Dieter Hallervorden, der weltbekannte Jazztrompeter Till Brönner, die frühere Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Eiskunstlaufen Katarina Witt, der frühere Schwimmweltmeister Jörg Hoffmann und Sebastian Brendel, Weltmeister und Olympiasieger Kanu, der sich über das Treffen mit vielen Bekannten freute und sagte: „Dieser Abend war wieder eine gute Gelegenheit, andere Sportfreunde und auch Sponsoren zu treffen. Die Stimmung war sehr gut. Für mich ist so ein Abend auch eine Möglichkeit zu entspannen – vor den großen sportlichen Höhepunkten dieses Jahres mit den Olympischen Spielen in Paris.“

Fotos: Annett Ullrich

25.900 Euro für die Potsdamer Telefonseelsorge

Natürlich stand auch wieder der Charity-Gedanke im Mittelpunkt – so gingen der Tombola-Erlös, Teile der Eintrittskarten und eine extra Spende des Ostdeutschen Sparkassenverbandes an die Potsdamer Telefonseelsorge. Insgesamt 25.900 Euro kamen zusammen. Eine unerwartete Versteigerung am Ballabend brachte weitere 2.100 Euro. „Ich bin sehr dankbar für die großzügige Spende“, freute sich Beate Müller, die Leiterin der Telefonseelsorge. „Wir werden die Spendenmittel für die weitere Ausbildung der Seelsorger und die Verbesserung unserer technischen Möglichkeiten einsetzen. Darüber hinaus war es wichtig, dass die Telefonseelsorge diese öffentliche Aufmerksamkeit erfuhr. Wir arbeiten im Verborgenen – daher war die Würdigung auf dem Ball vor so vielen Menschen eine großartige Sache.“ Jann Jakobs, Ex-Oberbürgermeister Potsdams und Vorsitzender des Kuratoriums Brandenburg-Ball, würdigte die Arbeit der Telefonseelsorger und erklärte: „Die ehrenamtlichen Seelsorger führen pro Jahr rund 18.000 Telefongespräche für Menschen in Not, sind auch im Internet per Chat erreichbar. Sie sind rund um die Uhr für Menschen da, die ansonsten keinen Ansprechpartner haben. Die Seelsorger sind oft der letzte Rettungsanker.“

„Mamma Mia“ oder „Waterloo“

Einer der musikalischen Höhepunkte des Abends war die Band „ABBA 99“, die – im Glitzerkostüm und mit Plateauschuhen – die größten Hits der schwedischen Gruppe spielte und mit ihrer Show das Publikum begeisterte. Auch der Pop-Sänger Alexander Knappe sorgte mit seinen Songs für großartige Stimmung im Saal. Showorchester des Abends war die Liveband „Total“, die mit einem Potpourri der größten Pop-Hits aus mehreren Jahrzehnten den Tanzsaal füllte. Zudem spielte Maximilian Kraft an einem Original Schimmel Glasflügel von Udo Jürgens Pop- und Jazz-Evergreens und erfüllte Wünsche der Gäste. Bis weit nach Mitternacht spielte die Liveband TOTAL aus Cottbus. Mit einem stilechten Bläsersatz rockte die Band viele „Best of“-Hits. DJ Pasi lud mit seinem Pop-Mix ebenfalls bis tief in die Nacht zum Tanzen ein.

www.brandenburg-ball.de