Gelebte Stadtgeschichte

Der Vorstand der PWG 1956 eG – Foto: Annett Ullrich

Anfang März hat die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft 1956 eG ihren 70. Geburtstag im Plögerschen Gasthof gefeiert. Vorstandssprecher Roman Poosch erklärte in seiner Begrüßungsansprache das Wesen einer Wohnungsgenossenschaft. „70 Jahre – das ist kein Rückblick, sondern der Beweis, dass das genossenschaftliche Modell trägt. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit auf den Wohnungs- und Energiemärkten gewinnt das genossenschaftliche Prinzip an Bedeutung.“ Oberbürgermeisterin Noosha Aubel stellte in ihrem Grußwort fest, dass die Arbeit der PWG mehr sei als nur die Planung von Bauflächen und Bauvorhaben. Vielmehr ginge es mit und in der PWG schon immer um die Frage, wie wir als Stadtgesellschaft zusammen leben wollten, denn Wohnen war und ist eine der zentralen sozialen Fragen, führte Aubel aus. „Bezahlbarer Wohnraum entscheidet darüber, ob Potsdam eine Stadt für alle bleibt. Genossenschaften stehen für ein Prinzip, das wir gerade jetzt brauchen: langfristig denken, Verantwortung übernehmen, Stabilität schaffen – für Mitglieder, für Nachbarschaften, für unsere Stadt. Und genau deshalb feiern wir heute nicht nur ein Jubiläum, sondern auch ein Stück gelebter Stadtgeschichte: 70 Jahre Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG. Dazu gratuliere ich herzlich.“
www.pwg1956.de