Ende Februar absolvierten die Potsdamer Orcas ein intensives und hochklassiges Europapokal-Wochenende. Bei der Qualifikationsrunde II des Conference Cups (Gruppe A) traf die jüngste Mannschaft der Bundesliga im heimischen Blu auf internationale Spitzenklubs und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen. Die beiden griechischen Vereine setzten sich sportlich durch: GS Apollon Smyrnis belegte mit drei Siegen Platz eins, Panionios GSS zog als Zweiter ins Viertelfinale ein. VK Partizan Belgrad und die Potsdam Orcas schieden aus. Gegen routinierte Profiteams anzutreten, war für die junge Potsdamer Mannschaft eine anspruchsvolle Aufgabe. Dabei zeigte das Team von Trainer Alexander Tchigir über weite Strecken Charakter und Spielfreude. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Die Jungs haben sich dieser schweren Aufgabe mutig und couragiert gestellt. Diese Erfahrungen werden uns im weiteren Saisonverlauf helfen“, so der Trainer.
Neben dem Sport war die Atmosphäre auf den Rängen ein echtes Highlight. An allen drei Tagen herrschte eine leidenschaftliche, aber stets faire Stimmung. Rund 70 griechische Fans unterstützten Apollon lautstark und verwandelten das Blu zeitweise in eine kleine Europapokal-Arena.
Auch organisatorisch verlief das Turnier nahezu reibungslos. „Alle Rädchen haben gut ineinandergegriffen. Mannschaften, Offizielle und Fans haben uns ein durchweg positives Feedback gegeben“, erklärte Sandra Seifert, Leiterin des Organisationskomitees. André Laube, sportlicher Leiter der Orcas, ergänzte: „Wir haben die erstmalige Ausrichtung eines europäischen Vereinswettbewerbs erfolgreich gemeistert. Der hohe Einsatz in der Vorbereitung hat sich absolut gelohnt.“
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